LinkedIn Unternehmensseite erstellen: Anleitung in 5 Schritten

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Der ultimative Guide: So erstellen und optimieren Sie Ihre LinkedIn-Unternehmensseite

In der modernen B2B- und B2C-Landschaft ist LinkedIn längst weit mehr als nur ein digitales digitales Adressbuch oder eine reine Jobbörse. Das Business-Netzwerk hat sich als die zentrale Plattform für professionelle Positionierung, Employer Branding und Lead-Generierung etabliert.

Eine professionelle LinkedIn-Unternehmensseite (Company Page) fungiert dabei als die offizielle digitale Visitenkarte Ihres Unternehmens. Sie schafft Vertrauen bei potenziellen Kunden, zieht qualifizierte Fachkräfte an und sorgt dafür, dass Ihre Marke bei Google-Suchen nach Ihrem Firmennamen prominent platziert wird.

Das Beste daran: Die Erstellung ist komplett kostenlos und in wenigen Minuten erledigt. Wie Sie Ihre Unternehmensseite von Grund auf richtig aufbauen, typische Stolpersteine vermeiden und sie zu einem echten Magneten für Ihre Zielgruppe machen, zeigt dieser Schritt-für-Schritt-Guide.


1. Die Voraussetzungen: Was Sie vor dem Start brauchen

Bevor Sie loslegen können, müssen Sie eine wichtige technische Hürde kennen: Es gibt keinen anonymen Firmen-Login.

  • Persönliches Profil als Basis: Sie benötigen zwingend ein persönliches, aktives LinkedIn-Profil, um eine Unternehmensseite anzulegen. Die Person, die die Seite erstellt, wird automatisch zum ersten Hauptadministrator (Super-Admin).
  • Unternehmens-E-Mail: Idealerweise ist Ihr persönliches Konto mit Ihrer offiziellen E-Mail-Adresse mit eigener Domain verknüpft (z. B. [email protected]).
  • Geräte-Hinweis: Nutzen Sie für die Erstellung am besten einen Desktop-Browser oder die offizielle iOS-App. Auf Android-Geräten wird die Erstellung direkt in der App oft nicht unterstützt.

2. Schritt-für-Schritt-Anleitung: So erstellen Sie Ihre Company Page

Der Prozess selbst ist intuitiv und in wenigen Augenblicken abgeschlossen. Gehen Sie einfach wie folgt vor:

  1. Menü öffnen: Loggen Sie sich in Ihr persönliches LinkedIn-Konto ein. Klicken Sie oben rechts auf der Startseite auf das Raster-Symbol „Für Unternehmen“ (bzw. das App-Symbol).
  2. Unternehmensseite wählen: Scrollen Sie im Menü ganz nach unten und wählen Sie den Punkt „Unternehmensseite erstellen“.
  3. Kategorie festlegen: LinkedIn bietet Ihnen verschiedene Optionen an:
    • Unternehmen (für kleine, mittlere und große Betriebe – die richtige Wahl für 95 % aller Nutzer).
    • Fokusseite (Unterseiten für spezifische Marken, Produktlinien oder Standorte, die an die Hauptseite gekoppelt sind).
    • Bildungseinrichtung (für Schulen und Universitäten).
  4. Grunddaten ausfüllen:
    • Name: Tragen Sie Ihren offiziellen Firmennamen ein.
    • LinkedIn-URL: Wählen Sie eine saubere, kurze URL (z. B. [linkedin.com/company/ihr-firmenname](https://linkedin.com/company/ihr-firmenname)). Achtung: Diese lässt sich später nur sehr eingeschränkt ändern.
    • Website & Branche: Hinterlegen Sie Ihre Webadresse und wählen Sie die passende Branche sowie die Unternehmensgröße aus.
  5. Logo und Slogan hochladen:
    • Logo: Das quadratische Format sollte idealerweise 300 × 300 Pixel groß sein.
    • Slogan: Nutzen Sie den Slogan (max. 120 Zeichen), um auf den Punkt zu bringen, was Sie für wen tun – verzichten Sie hier auf nichtssagende Floskeln wie „Ihr Partner für Qualität“.
  6. Verifizieren und Veröffentlichen: Setzen Sie den Haken in das Bestätigungsfeld, dass Sie berechtigt sind, das Unternehmen zu vertreten, und klicken Sie auf „Seite erstellen“.

3. Der Feinschliff: Warum die Optimierung über Erfolg und Misserfolg entscheidet

Laut LinkedIn-Statistiken erzielen vollständig ausgefüllte Unternehmensseiten bis zu 30 % mehr wöchentliche Aufrufe. Sobald Ihre Seite online ist, sollten Sie deshalb sofort die folgenden Bereiche vervollständigen:

  • Das Titelbild (Banner): Mit einer Auflösung von 1584 × 396 Pixeln haben Sie hier eine große Werbefläche. Ein leerer grauer Hintergrund ist der häufigste Fehler und wirkt ungepflegt. Nutzen Sie das Banner für Ihr Corporate Design, aktuelle Kampagnen oder ein starkes Teamfoto.
  • Die Info-Sektion („Über uns“): Hier haben Sie bis zu 2000 Zeichen Platz. Beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell ausführlich. Integrieren Sie wichtige Keywords, nach denen Ihre Zielgruppe auf LinkedIn oder Google sucht.
  • Der Action-Button (CTA): Versehen Sie Ihre Seite mit einem klaren Handlungsaufruf. Je nach Unternehmensziel eignet sich ein Button wie „Website besuchen“, „Registrieren“ oder „Kontakt“.
  • Das Impressum (Pflicht in Deutschland!): Da geschäftlich genutzte Social-Media-Profile in Deutschland der Impressumspflicht unterliegen, müssen Sie in der Info-Sektion einen direkt sichtbaren Link zum Impressum Ihrer Website hinterlegen, um teure Abmahnungen zu vermeiden.

4. Die häufigsten Fehler nach dem Start (und wie Sie sie vermeiden)

Der Klassiker: Eine Agentur oder Marketingabteilung erstellt die Seite, lädt ein Logo hoch – und loggt sich nie wieder ein. Eine verwaiste Unternehmensseite schadet der Reputation mehr als gar keine Präsenz.

  1. Keine Content-Strategie: Posten Sie nicht willkürlich, sondern bieten Sie Ihrer Zielgruppe echten Mehrwert (z. B. Fachbeiträge, Einblicke hinter die Kulissen, Case Studies oder Branchen-Analysen).
  2. Isolierte Unternehmenskommunikation: Unternehmensseiten haben rein algorithmisch oft eine geringe organische Reichweite im Feed der Nutzer. Der Hebel liegt im Zusammenspiel mit Ihren Mitarbeitenden (Employee Advocacy). Wenn Gründer, Geschäftsführer und Fachabteilungen Inhalte teilen und mit persönlicher Note versehen, vervielfacht sich die Sichtbarkeit.
  3. Admin-Rechte nicht absichern: Vergeben Sie frühzeitig mindestens eine zweite Administrator-Rolle an Kolleginnen oder Kollegen, damit die Seite im Falle eines Kontrollverlusts oder Personalwechsels verwaltbar bleibt.

Fazit

Eine LinkedIn-Unternehmensseite zu erstellen ist in zehn Minuten erledigt, erfordert im Anschluss jedoch kontinuierliche Pflege und strategische Einbettung. Sie ist das Fundament für Ihre professionelle B2B-Kommunikation, die Basis für zielgerichtete Werbeanzeigen (LinkedIn Ads) und der Anker für Ihr Employer Branding. Nutzen Sie die Plattform als Wissensbasis für Ihre Marke und verbinden Sie das offizielle Firmenprofil mit den aktiven Stimmen Ihres Teams – so wird LinkedIn zum echten Wachstumstreiber.

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